Kochen, Küche und mehr

Was kochen?

Juni 3, 2008 · 1 Kommentar

„Was koche ich heute?“ Wer hat sich diese Frage noch nicht gestellt?

Leckerer Salat mit Paprika, Oliven und Zwiebeln © Fatman73 - Fotolia.comBei der Beantwortung dieser Frage steht an erster Stelle, welche Prioritäten man selbst bezüglich der Zutaten setzt. Sollen diese möglichst frisch und gesund sein, empfiehlt es sich darauf zu achten, welches Obst und Gemüse gerade Hauptsaison bzw. Hochsaison hat. So kann man sicher sein, dass die Transportwege relativ kurz waren, was einen, für die Ernährung wichtigen, hohen Vitamin- und Nährstoffgehalt verspricht. Wird das Gemüse dann noch mit einem scharfen Messer geschnippelt und nur kurz blanchiert, bleiben alle wichtigen Inhaltstoffe erhalten.

Im Mai wird beispielsweise traditionell der erste (äußerst gesunde) Rhabarber und Freiland-Kohlrabi abgeerntet und in großen Mengen angeboten. Weißkohl oder Wirsing haben dagegen im kalten Dezember Hochsaison – Zucchini im August. Man kann zum Kochen bei saisonalem Gemüse ruhigen Gewissens zugreifen (ein weiterer positiver Nebeneffekt: es ist zu dieser Zeit sehr preisgünstig), da dieses – bis auf wenige Ausnahmen – sehr gut eingefroren werden kann (vorher bitte blanchieren). So ist man nicht gezwungen auf Dosengemüse zurückzugreifen, welches so gut wie keine Vitamine bzw. Nährstoffe beinhaltet.

Über ein Grundmaß an Vorräten zu verfügen kann nie verkehrt sein, um abwechslungs- und ideenreich zu kochen und damit die Frage „Was soll ich kochen?“ zu beantworten. Hierzu gehören unter anderem Gewürze, Kräuter (viele Kräuter lassen sich problemlos auf der Fensterbank ziehen, es gehen aber gerne auch TK-Kräuter), Eier, Butter, Sahne, Schmand, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Zwiebeln und natürlich Knoblauch.

Wer außerdem immer einen Vorrat an Schinken und Käse im Haus hat, dürfte absolut kein Problem damit haben, jeden Tag eine leckere Mahlzeit auf den Tisch zu zaubern. Also nicht „Was kochen?“ sondern „Das Kochen!“

Beispiele hierfür: Nudeln mit Käse-Schinken-Sahne-Sauce (überbacken oder gekocht); Kartoffelauflauf mit Käse überbacken oder auch das gute alte Bauernfrühstück.

Auch aus traditionellen Gerichten, die mit der Zeit „langweilig“ werden, lassen sich hervorragend andere Variationen kreieren. So wird aus einer klassischen Bratwurst ein äußerst leckeres Bratwurstgeschnetzeltes, wenn diese mit dem Haiku Messer flink in Scheiben geschnitten und angebraten wird, dazu Zwiebeln sowie Pilze hinzugefügt werden. Das Ganze dünsten und mit Sahne, Senf sowie Gewürzen (z.b. Majoran) verfeinern. Dazu eine Beilage nach Wahl.

Also: Was koche ich heute? Da schau ich gleich mal in den Kühlschrank…

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1 Antwort bis hierher ↓

  • Werner Kellner // August 2, 2008 um 9:54 | Antworten

    Hallo
    Um wirklich sicher zu gehen dass die Nahrung aus dem heimischen Regionen kommt empfiehlt es sich bei Erzeugergemeinschaften wie Chiemgau Inn Salzach Regional Aktiv nachzufragen oder bei Landratsämtern
    Die haben Listen von Direktvermarktern
    Es gibt hierzu keine bessere Alternative als beim Erzeuger direkt zu kaufen.
    Das ist nicht nur Ökoligisch Sinnvoll. Es ist auch Energiesparend, da die Transportwege sehr kurz sind.
    Außerdem schafft es Arbeitsplätze in der Region und füllt somit die Kassen
    Also nichts wie hin zum Bauern in der nachbarschaft
    mfg
    Werner Kellner

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