Kochen, Küche und mehr

Japanische Messer – wo die Tradition noch lebt

Dezember 10, 2008 · Kommentar schreiben

Küchen- und Kochmesser aus japanischer Produktion umweht immer ein Hauch Mystik. Dabei denkt man sofort an die Handwerkskunst des japanischen Schmiedemeisters, der die scharfen, langlebigen Schneidinstrumente nach alter überlieferter Tradition anfertigt.

Gern stellt man sich als kritischer Kunde  die Frage, ob dieses Bild nicht nur von den Fachhändlern der japanischen Messer aufrechterhalten wird, um den höheren preis zu rechtfertigen? Vielleicht werden die japanischen Küchenmesser vielleicht schon seit Jahren günstig von Aushilfskräften industriell hergestellt?

Davon ob der „Mythos“ der japanischen Messerschmiedekunst stimmt, wollte sich der Matthias Wimmer, der Betreiber des Messer Shop Messerspezialist.de und Experte für japanische Messer nun vor Ort selbst überzeugen. Dazu reiste er ins Land der aufgehenden Sonne und besichtigte die traditionellen Produktionsstätten der japanischen Kochmesser. Er durfte einem japanischen Meister beim Schmieden eines japanischen Messer, dass er selbst im Onlineshop anbietet, über die Schulter schauen.

Soviel darf verraten werden: Der Mythos stimmt, die hochwertigen, japanischen Kochmesser entstehen auch heute noch in langwieriger Handarbeit – vom Meister persönlich.

Den Herstellungsprozess japanischer Messer, wie er auch heute noch gelebt wird zeigen folgende Videos…

Phase 2 für ein japanisches Kochmesser: Der Sakitsuke Prozess

Stufe drei in der Messerherstellung: Der Katadachi Prozess

Kategorien: Küchenhelfer
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